Kapellenwanderung im Pleiser Ländchen – der Bericht

Kapellenwanderung im Pleiser Ländchen

An die 20 Wanderer waren trafen sich pünktlich, trotz Zeitumstellung auf die Sommerzeit, am Bahnhof in Bad Honnef. Die erste Wanderung in diesem Jahr wollten viele erleben und sehen, wie die Natur wieder erwacht. Gisela hatte wieder eine schöne Tour ausgesucht, nicht so anstrengend und in der Nähe, dafür wundervolle Natur. Zu sehen, wie die Knospen hervor treten, wie die Bäume erwachen und neue Blätter mit hellem Grün sprießen, ist jedes Jahr immer wieder ein Erlebnis. Zu sehen, wie am Wegesrand Veilchen und Schlüsselblumen blühen und die Vorgärten mit Narzissen, Tulpen und Primel geschmückt werden, hinterlässt bei vielen Menschen ein Lächeln im Gesicht. Doch zurück zu unserer Wanderung ….

Das Pleiser Ländchen ist die nördlichste Fortsetzung des Siebengebirges in Richtung Siegtal. Namensgebend für das Wandergebiet im Westerwald ist der Pleisbach. Ein 15 km langes Flüsschen, welches bei Hüscheid aus dem Zusammenfluss von Quirrenbach und Logebach entsteht und bei Niederpleis der Sieg zufließt.

Der Kapellenwanderweg umfasst in Summe 42 km. Wir wanderten davon allerdings nur ca. 14 km, auf einem Teilstück sozusagen. Für den Saisonstart genügte das auch …. Ich weiß nicht, wie es anderen erging, aber meine Muskeln haben am nächsten Tag intensiv mit mir gesprochen  ..…. und: eine Steigerung ist ja noch möglich. Zwinker.

Die Wanderung begann in Oberpleis. Auf befestigten Wegen wanderten wir an Obstplantagen vorbei, auf ein Plateau, wo man vom Heiligenhäuschen (erbaut um 1905) einen weiten Blick bis nach Siegburg genießen konnte.

Damals hatte man das Heiligenhäuschen als Unterstellplatz für Fuhrleute genutzt, deshalb erinnert es auch nicht wirklich an eine kleine Kapelle. Weiter ging es zur Antoniuskapelle aus dem Jahre 1885 und der St. Annakapelle. Die letzte Kapelle auf dieser Wanderung erwartete uns in Eisbach, die Marienkapelle.

Auf diesem Teilstück konnten wir 4 kleine Kapellen bewundern, wobei die Antoniuskapelle in Wahlfeld aus meiner Sicht die schönste war. Das Fachwerk verzauberte einfach ein bisschen.

Als Fazit für diese Wanderung kann ich für mich verbuchen: wundervolle Eindrücke, tolle Menschen, ein erfüllter Tag im Freien. Schön, mit euch in der Natur gewesen zu sein und zu wandern.

Bis zur nächsten Wanderung also. Anette

 

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