7 auf einen Streich 2017

In 4 Wochen gilt es wieder die 7 Berge zu bezwingen. Wer sich schonmal auf die Strecke vorbereiten will kann das unter folgenden Link digital oder schaut sich die Strecke auf unserer Wanderkarte an!

www.outdooractive.com

Wanderkarte_2017_RZ

Faltblatt_2017_RZ



„Genießer“ fahren Wasserski in den Dolomiten

 

DSC_5112

 

Schon die Anfahrt ließ nichts Gutes verheißen. Oh je, die ganze Fahrt über nur Regen und die Wettervorhersage für die kommende Woche zeigte uns ziemlich warme Temperaturen an.

 

Kurz vor St. Vigilio hatte dann „jemand“ Einsicht mit uns, es hörte auf zu regnen. Von den Wettervorhersagen, die sich hervorragend anhören, wenn man zum Wandern nach Südtirol fährt, ließen wir uns auch nicht abschrecken und hofften auf guten Schnee – zumindest auf der Piste. Wir konnten uns die angekündigten 15 Grad Celsius auf der Piste einfach nicht vorstellen.

 

Am Ankunftstag sah man die Wiedersehensfreude in allen lachenden Gesichtern sehr deutlich und es war von Anfang an eine gute Stimmung. Hurra, wir sind wieder zusammen gekommen, um die Pisten rund um den Kronplatz unsicher zu machen.

 

Selektiver Schneefall in Südtirol

Sonntag, erster Skitag. Schon der Weg zur Talstation Miara zeigte, dass wir viel zu warm angezogen waren und dass Schnee nicht gleich Schnee ist. Unsere weiße Masse war Sulz und Matsch. Die erste Fahrt nach Olang runter hat deshalb ohne Ende Kräfte gekostet. Aber wir lassen uns ja nicht unterkriegen und machten unter Murren das Beste daraus.

 

War schon ein sehr skurriler Anblick, links und rechts der Pisten war es ziemlich braun, man konnte bereits das erste Frühlings-Grün erkennen. „Hier in Südtirol schneit es selektiv, deshalb heißen die Pisten hier auch Schneestraßen.“, so Conny bei einer Tasse Kakao mit Sahne und dem Blick auf das gegenüberliegende Skigebiet.

 

Montag, zweiter Skitag: Es wurde immer wärmer und wir wussten gar nicht mehr, was man sonst noch an Kleidung weg lassen konnte. Wir schwitzten unter unseren Helmen und in unseren Jacken. Was auch kein Wunder war, denn in Bruneck zeigte das Thermometer ganze 26 Grad an, auf dem Kronplatz waren es immer noch 16 Grad Celsius. Wow, welch ein Wetter, das konnte letztendlich nur unsere Fußgängerin Sigrid genießen. Die Skifahrer mussten um die Wasserpfützen herum fahren. Dachte ich mir doch, dass diesmal auch ein bisschen Wasserski mit dabei ist.

 

Dienstag, dritter Skitag: Heute kam, neben den warmen Temperaturen, auch noch Nebel hinzu, der sich aber Gott sei Dank schnell verzog. Der Vorteil daran war, dass unser Kampf mit Sulz und mit aufgehäuften Sulzhaufen erst gegen 11:00 Uhr begann.

 

Huflattiche, Oscar, Otto und Gerhard

Mittwoch, vierter Skitag: Wir haben den ersten Huflattich am Pistenrand entdeckt und überlegten, ob wir vielleicht einen Frühlings-Blumen-Strauß pflücken sollten. So langsam aber sicher haben wir uns an die weiße Masse auf den Pisten gewöhnt, doch es sprechen mittlerweile unsere Knie und unsere Knochen mit uns – außer bei Vicky. Hut ab, sie ist nicht klein zu kriegen und hat eine Kondition, die nicht zu toppen ist. Gerhards Oberschenkel haben inzwischen Namen bekommen: Oscar und Otto. Und ich kann euch sagen, diese beiden Schlingel haben Gerhard ganz enorm bei der letzten Abfahrt gequält. Aber: Gerhard hat sich auch nicht unterkriegen lassen und kam tapfer im Tal an.

 

Donnerstag, fünfter Skitag: Ein sehr schöner Skitag in Kombination mit einem Geburtstagskind. Wir durften mit Vicky Geburtstag feiern und wer hätte das am Anfang der Woche gedacht, am Nachmittag hat es sogar leicht geschneit. Änderte aber gar nichts an den bisherigen Pistenverhältnissen – der Kampf mit der weißen Masse dauerte an. Wir jammerten nur weniger.

 

Freitag, sechster und letzter Skitag: Hurra, wir haben unseren Humor wieder gefunden. Es hat heute keiner über den Schnee gejammert, mittlerweile wussten wir auch, wie man am wenigstens schwitzt, die Sonne hat uns mit Ihren Strahlen verwöhnt und der „Rossini“ hat am Nachmittag im „Le Tablet“ auch gut geschmeckt. Also, was will man mehr? Schön, dass wir so viel zusammen gelacht haben.

 

…. und last but not least: Alle sind wieder heil vom Berg runter gekommen.

 

Mein ganz persönliches Fazit für diese Woche

Es war trotz allem eine wunderschöne Woche mit euch. Es hat so viel Spaß gemacht. Schon jetzt freue mich auf das nächste Jahr – dann werden wir sehr wahrscheinlich ein anderes Skigebiet erkunden. Ich rechne fest mit euch. J

Eure Anette



15 Wanderer den Römern auf der Spur

 

Diese Wanderung sollte uns diesmal Kelten und Römer näher bringen.

 

Also auf nach Neuwied, wo unsere Wanderung startete und wir erst mal durch Obstanbaugebiete wandern mussten. Wissenswert über diese Region ist, dass das Neuwieder Becken auf einer Länge von 22 Kilometer das Obere Mittelrheintal vom Unteren Mittelrhein trennt.

 

Im gesamten Gebiet leben circa 300.000 Menschen. Viele Jahrzehnte lang dominierte die Bimsstein-Industrie. Viel ist davon nicht mehr übrig geblieben. Das Landschaftsbild wird heute vom intensiven Obstbau geprägt.

 

Wo sind sie? Die Römer.

Aber bitte schön, wo sind die Kelten, wo sind die Römer? O.K. Man muss es sich einfach bewusst machen: Der Boden auf dem wir wandern, … auf dem ist auch schon Julius Cäsar gewandelt. So soll dieser schon bei Neuwied im Jahre 55v.Chr. eine Rheinbrücke gebaut haben, um seine Truppen schnell und gezielt in germanisches Feindesland überzusetzen. Der Limes bot bei Neuwied später den römischen Gebieten Schutz vor den keltischen Stämmen. Schautafeln zeigen wo Wachtürme, alte Mauern und keltische Hügelgräber waren.

 

Unser kombinierter Weg führte uns also 13,5 km auf dem Limeswanderweg, dem Rheinhöhenweg und dem Rheinsteig. Auf diesem Weg konnte man auch eine alte Köhler-Hütte besichtigen.

 

Auch wenn wir keine Römer und keine Kelten gefunden haben, so war es doch eine schöne Wanderung.

Eure Gisela

 

 



Gut, dass es Schneekanonen gibt

 

17 Mal jährte es sich, dass sich alpine Skiläufer, Langläufer und Wanderer nachts um ca. 24:00 Uhr auf der Raststätte Siegburg einfanden und auf einen Bus von Everski warteten. In der Hoffnung, dass die Reise diesmal in eine winterverschneite Gegend in Italien geht, stiegen wir alle in den Bus.

 

O.k., nach Italien ging es auch, und Schnee haben wir auch gesehen, der war allerdings mehr in Österreich anzutreffen.

 

Die Gesichter der Reisenden veränderten sich demnach ab dem Brenner …. Von freudig
– juhu, wir haben Schnee – bis enttäuschend – naja, wenigstens gibt es Kunstschnee auf der Piste -.

 

So sahen die alpinen Skiläufer dann auch am nächsten Tag ein recht skurriles Bild. Nur „weiße“ Autobahnen waren in der Landschaft zu sehen. Links und rechts davon braun-grün, naja, doch eher braun.

 

So mussten auch die Wanderer diesmal aufs Schneewandern verzichten und Alpinwandern daraus machen. Die Langläufer hatten aber so richtig Pech. Da gab´s nämlich gar nichts.

 

Ein bisschen Neuschnee verzaubert fast alle

Mittwoch gab es endlich Neuschnee, der hat sich allerdings nicht lange gehalten. Allerdings kam mit dem Neuschnee auch ganz viel eisige Luft. Mann war das kalt. Aus meiner Sicht (Anette) hätte es keinen Neuschnee geben müssen, ich hätte gerne auf die Eiseskälte verzichtet.

 

Gisela und Jörg nahmen das Angebot einer Schneeschuh-Wanderung an und haben letztendlich doch ein bisschen Schnee im Antholzer Tal gefunden. Eindrucksvoll waren das Panorama und der Guide Franz. Dieser entpuppte sich nämlich als Sänger und kredenzte eine Rotwein-Speck-Käse-Brotzeit. Was so alles in einen Rucksack passt, ist schon phänomenal.

 

Diesmal konnten wir auch Preise absahnen. Hermann belegte den ersten Platz bei den Wanderern und Jürgen lag der Durchschnittszeit beim Ski Rennen am nächsten. Gratulation an die beiden..

 

Anekdote an Rande: Großstadtkinder in den Bergen

Bäume ohne Nadeln, zwischen ansonsten gesunden grünen Kiefern, werden auch gerne mal von Großstadtkindern (Namen nennen wir hier keinen, wir wissen aber alle, wer gemeint ist) als abgestorben betrachtet. Unser Skiguide Otto klärte diesen Mann dann auf, dass die Bäume ohne Nadeln Lärchen heißen und im Frühjahr wieder frische Nadeln bekommen.

 

Fazit

Alles in allem wieder eine gelungene Fahrt. Nächstes Jahr gerne wieder mit hoffentlich etwas mehr Schnee und allen winterbegeisterten Freunden.

Eure Gisela.

 



„Hans“ diesmal etwas anders.

 

Hurra, schönes Wetter, kühle Temperaturen zwar, aber egal. Hauptsache kein Regen. Die Abschlusswanderung versprach also gut zu werden.

 

24 Wanderer trafen sich an der Jugendherberge, um pünktlich zu starten. 12 km lagen vor uns und wollten gewandert werden. Der Treffpunkt Jugendherberge hat den einen oder anderen ein klein wenig verwundert. Ja, die Tradition „Abschlusswanderung zum Hans“ wurde gebrochen. Es sollte einfach einmal etwas Neues sein.

 

Unser Weg führte uns über das Mucherwiesental bis zur Servatius Kapelle. Auch wenn es etwas kühl war, so genossen doch alle die letzte Wanderung für 2016.

 

Tradition brechen, schön und gut. Aber ein Glühwein bei diesen kühlen Temperaturen wäre trotzdem recht. So erwartete uns Hans bereits an der Servatius Kapelle — und fast wie gewohnt — verwöhnte er uns mit Glühwein, Kaffee und Keksen. Auch wenn es ein anderes Ziel unserer Abschlusswanderung war, durfte weder der Glühwein noch der Hans fehlen.

 

Frisch gestärkt ging es dann über den Himmerich zur Jugendherberge zurück.

 

Schön war es mit euch.
Eure Gisela



Wanderschuhe, Wein und Geschichte rund um Lorch im Rheingau

 

Nach dem wir die letzten Jahre in Mittelgebirgsregionen wandern waren, haben wir uns 2016 für eine Weinbauregion entschieden. Da wir schon lange mit einem Besuch in Rüdesheim liebäugelten, fiel die Wahl auf den Rheingau und hier auf das kleine, beschauliche Städtchen Lorch. Zum Auftakt trafen wir uns am Rhein, wo Hans uns mit einem fulminanten Frühstück empfing. Gestärkt brachen wir zu unserer ersten Wanderung auf, die uns auf dem Rheinsteig von Lorch nach Kaub führte. Der Rheinsteig verlässt Lorch mit einem steilen Aufstieg zum Nollig (331m), auf dem die gleichnamige Ruine als Teil der geplanten Stadtbefestigung wacht. Die Ruine Nollig ist in privater Hand und kann nur von außen besichtigt werden.

 

Der Aufstieg wurde belohnt mit einer abwechslungsreichen, genussvollen Wegführung hoch über dem Rhein. Der Rheinsteig nähert sich dem Niederthal, einem historischen Grenzbach, der heute die Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz trennt. Der Rheinsteig verlässt das Niederthal mit einem kräftigen Anstieg über die Serpentinen des Paul-Claus-Pfads hinauf. Wir haben tolle Natureindrücke beim Durchwandern von zwei sehr schönen Bachtälern mitgenommen.

 

Zuvor hat der Rheinsteig auf seinen Pfaden öfters den Blick auf eine kleine Rheininsel mit einer Burg freigegeben. Es handelte sich dabei um die Pfalz bei Kaub, den Pfalzgrafenstein. Sie diente als Schutzstelle, um sicherzustellen, dass Rheinschiffer auch wirklich ihre Zollgebühren in Kaub zahlen. Burg Pfalzgrafenstein gehört neben der Marksburg und der Burg Boppard zu den wenigen nie zerstörten Burgen im oberen Mittelrheintal.

 

Nach einem kurzweiligen Aufenthalt in einer Weinwirtschaft in Kaub traten wir die Rückkehr mit der Bahn nach Lorch an. Hier erwartete uns ein Hotel mit einer außergewöhnlichen Vergangenheit. Das Hotel Schulhaus wurde bis 2006 als Schule genutzt und dann in ein Hotel umgebaut. Am alten Treppenhaus kann man noch die Spuren vergangener Zeiten erkennen. Abends besuchten wir die Weinwirtschaft Laquai, die uns nicht nur regionale Gerichte servierte, sondern auch erlesene Weine aus dem eigenen Haus.

 

Der Samstag ist traditionsgemäß immer einer großen Wandertour gewidmet und die hatte es diesmal in sich. Nicht unbedingt wegen der Streckenlänge von ca. 22 km, sondern die hohe Temperatur machte uns schaffen. Wir starteten in Rüdesheim mit einer Gondelfahrt zum Niederwalddenkmal, mit der 1883 eingeweihten Germania.

Der Rheinsteig führt am Südrand des Landschaftsparks Niederwald zur Rossel, einem Aussichtsturm in Form einer künstlichen Ruine, von der aus wir einen umwerfenden Blick ins Rheintal genießen konnten. Schließlich erreicht man das Jagdschloss Niederwald. Der nun folgende steile Abstieg führte uns nach Assmannshausen, die Rotweininsel im Rheingau. Hier werden zu 90% Spätburgunderreben kultiviert, dem schon hohe Gäste im 19. Jahrhundert zusprachen.

 

Richtig steil wird der Rheinsteig dann beim Anstieg zum Eckersteinkopf (248m). Der Pfad geht über in einen Panoramaweg mit wunderbaren Ausblicken. Am Bacharacher Kopf (342m) vorbei geht es weiter bis zum Teufelskadrich (416m), einem steilen Schieferfelsen, auf dem der Teufel hausen soll. Wir wurden für die schweißtreibende Etappe abermals mit einer hervorragenden Sicht auf Burg Reichenstein belohnt.

 

Bevor im Rhein der Lorcher Werth erscheint, sieht man am gegenüberliegenden Ufer Burg Sooneck. Dann macht der Rheinsteig noch einmal eine Schleife in den Bächergrund hinein und erreicht wenig später das Etappenziel Lorch. Was aber nicht zu toppen war bei all diesen Eindrücken und Aussichten, war die organisierte Rast. Mitten im Weinberg haben wir die Weinprobe vom Vorabend fort gesetzt. Unser Winzer kam mit ein paar Flaschen eines leichten Weiß-Weines und Wasser und Hans hat uns wie immer fürstlich mit „Häppchen“ versorgt. Genau zum richtigen Zeitpunkt, danach konnten wir gestärkt auch noch das letzte Stück Wanderung hinter uns bringen.

 

Die hohen Temperaturen haben trotzdem bei einigen doch sichtbare Spuren hinterlassen. Wir alle freuten uns daher auf eine kalte Dusche (nicht alle haben wollten eine kalte Dusche J) und am Abend auf den leckeren Wein. Neben einigen Weinwirtschaften hat Lorch auch eine sehenswerte Pfarrkirche (St. Martin) aus dem Jahr 1483 zu bieten. Der Hochaltar des Meisters Hans von Worms gilt als größter geschnitzter Altar in Deutschland.

 

Am Sonntag stand Rüdesheim auf dem Programm. Aber keine klassische Stadtführung, sondern eine erholsame und informative Fahrt mit dem Winzerexpress. Die Fahrt endete am Brömserhof, einer der schönsten Adelshöfe in der Rüdesheimer Altstadt. Zwar haben im Laufe der Jahrhunderte manche Eingriffe das Aussehen des Brömserhofes verändert, doch besticht er noch immer als gelungenes Beispiel spätmittelalterlicher Wohnkultur. Heute beherbergt der Brömserhof eine der umfangreichsten und bedeutendsten Privatsammlungen mechanischer Musikinstrumente in Europa (ca. 300 Instrumente).

 

Mit so vielen Eindrücken, einem Lächeln auf dem Gesicht und bei strahlendem Sonnenschein sind wir dann am Rhein zurück nach Bad Honnef gefahren – und nein, bei der Rückfahrt haben auch alle keine Fähre genommen und sind dem Rat von Gisela gefolgt: „Immer schön auf dieser Rheinseite bleiben, nicht auf das Navi hören.“

 

Wir fanden, es war ein wirklich gelungenes Wander-Wochenende mit euch.

Gisela & Bernhard



Wandertermine im Überblick

 

09. April Wanderung Höhenweg Laacher See

 

11. Juni Wanderung Rhein-Traumpfad Saynsteig

 

08. – 10. September Wanderwochenende Saarschleife

 

15. Oktober Wanderung Traumschleife Hasenkammer

 

12. November Abschlusswanderung Gut Sülz



Kronplatzfahrt 2016/2017

 

Bildergalerie Kronplatz 2016/2017

 

IMG_0002

 

Es ist fast wie jedes Jahr: 50 Skibegeisterte starten zur Weihnachtsfahrt an den Kronplatz im sonnigen Südtirol. Aber wie verbindet sich sonnig mit schneereich? Richtig, gar nicht! Also gab es auch dieses Jahr über Weihnachten und Neujahr leider nicht meterweise Schnee, sondern acht Tage strahlenden Sonnenschein.

 

Ein Teil der Gruppe fand das natürlich prima; gehört es nicht zu einem gelungenen Skiurlaub, nachmittags auf der Terrasse am Marterpfahl zu sitzen und in der untergehenden Sonne einen Bombardino zu genießen? Für die, die sich lieber jauchzend vor Freude in den Tiefschnee stürzen, war die beschriebene Wetterlage eher suboptimal. Denn eine so richtig winterliche Stimmung kommt nicht auf, wenn neben der künstlich beschneiten Piste hauptsächlich Herbstfarben dominieren.

 

Doch später auf den Hütten Panorama und Graziani waren dann alle zufrieden und genossen ein spannendes Abendprogramm. Dieses Jahr war der Kasinoabend ein Highlight. Bei Blackjack, Poker und Roulette konnte jeder seinen Platz finden und sein Glück versuchen. Immer wieder besonders ist auch der Silvesterabend. Erst wird gesungen – wo erklingt sonst auf 2000 m Höhe „Ein kleiner Matrose“(mit wunderbarer Moderation von Paul Hupperich)?-, um Mitternacht freuen sich alle darauf, mit alten und neu gewonnenen Freunden auf das neue Jahr anzustoßen, sich zu umarmen und später auf dem Graziani zu feiern.

 

Am Neujahrsmorgen auf leerer Piste kam dann wieder die große Stunde der Skibegeisterten. Beim freien Fahren konnte nun das vorher in der Gruppe Erlernte prima umgesetzt werden. So auch beim traditionellem Kronplatzrennen, welches am Nachmittags stattfand. Zweimal ging es durch den Stangenwald und angefeuert von den Zuschauern kamen fast alle gut ins Ziel.

 

Am letzten Tag fuhren dann alle wieder in ihren üblichen Gruppen. Von den besten Skilehrern geführt, kam jeder die Pisten am Kronplatz herunter; ein großes Lob an die Skiclub-eigenen Instruktoren.

 

Auf der Rückfahrt mit dem Bus kam uns dann die deprimierende Nachricht entgegen, dass wir auch zu Hause hätten bleiben können, wo es – im Gegensatz zum Kronplatz – geschneit hatte. Aber mit unserem Bergerlebnis und dem Feiern unter dem Schirm oder dem Marterpfahl haben wir wohl trotzdem die richtige Entscheidung getroffen.

 

Alles in Allem war es eine wunderbare und erfolgreiche 46. Kronplatzfahrt – und ein großer Dank gilt Anja und Matthias Hupperich und ihrem Team für die tolle Organsisation, über die wir uns jedes Jahr aufs Neue freuen. Also dann: bis nächstes Jahr!



Ausschreibung Jugendfahrt nach Obertauern 2017

 

Wie bereits angekündigt hier die Ausschreibung zu unserer Jugendfahrt:

 

Ausschreibung_Obertauern



Jugendfahrt nach Obertauern 2017

 

Hallo zusammen,

 

der Skiclub Bad Honnef wünscht euch ein frohes neues Jahr und möchte bei dieser Gelegenheit die Ausschreibung für die Jugendskifahrt nach Obertauern ankündigen. Diese wird hier in wenigen Tagen veröffentlicht. Die Fahrt wird wieder in der ersten Woche der Osterferien NRW stattfinden. Also haltet euch diesen Termin frei.