Gut, dass es Schneekanonen gibt

 

17 Mal jährte es sich, dass sich alpine Skiläufer, Langläufer und Wanderer nachts um ca. 24:00 Uhr auf der Raststätte Siegburg einfanden und auf einen Bus von Everski warteten. In der Hoffnung, dass die Reise diesmal in eine winterverschneite Gegend in Italien geht, stiegen wir alle in den Bus.

 

O.k., nach Italien ging es auch, und Schnee haben wir auch gesehen, der war allerdings mehr in Österreich anzutreffen.

 

Die Gesichter der Reisenden veränderten sich demnach ab dem Brenner …. Von freudig
– juhu, wir haben Schnee – bis enttäuschend – naja, wenigstens gibt es Kunstschnee auf der Piste -.

 

So sahen die alpinen Skiläufer dann auch am nächsten Tag ein recht skurriles Bild. Nur „weiße“ Autobahnen waren in der Landschaft zu sehen. Links und rechts davon braun-grün, naja, doch eher braun.

 

So mussten auch die Wanderer diesmal aufs Schneewandern verzichten und Alpinwandern daraus machen. Die Langläufer hatten aber so richtig Pech. Da gab´s nämlich gar nichts.

 

Ein bisschen Neuschnee verzaubert fast alle

Mittwoch gab es endlich Neuschnee, der hat sich allerdings nicht lange gehalten. Allerdings kam mit dem Neuschnee auch ganz viel eisige Luft. Mann war das kalt. Aus meiner Sicht (Anette) hätte es keinen Neuschnee geben müssen, ich hätte gerne auf die Eiseskälte verzichtet.

 

Gisela und Jörg nahmen das Angebot einer Schneeschuh-Wanderung an und haben letztendlich doch ein bisschen Schnee im Antholzer Tal gefunden. Eindrucksvoll waren das Panorama und der Guide Franz. Dieser entpuppte sich nämlich als Sänger und kredenzte eine Rotwein-Speck-Käse-Brotzeit. Was so alles in einen Rucksack passt, ist schon phänomenal.

 

Diesmal konnten wir auch Preise absahnen. Hermann belegte den ersten Platz bei den Wanderern und Jürgen lag der Durchschnittszeit beim Ski Rennen am nächsten. Gratulation an die beiden..

 

Anekdote an Rande: Großstadtkinder in den Bergen

Bäume ohne Nadeln, zwischen ansonsten gesunden grünen Kiefern, werden auch gerne mal von Großstadtkindern (Namen nennen wir hier keinen, wir wissen aber alle, wer gemeint ist) als abgestorben betrachtet. Unser Skiguide Otto klärte diesen Mann dann auf, dass die Bäume ohne Nadeln Lärchen heißen und im Frühjahr wieder frische Nadeln bekommen.

 

Fazit

Alles in allem wieder eine gelungene Fahrt. Nächstes Jahr gerne wieder mit hoffentlich etwas mehr Schnee und allen winterbegeisterten Freunden.

Eure Gisela.

 



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