15 Wanderer den Römern auf der Spur

 

Diese Wanderung sollte uns diesmal Kelten und Römer näher bringen.

 

Also auf nach Neuwied, wo unsere Wanderung startete und wir erst mal durch Obstanbaugebiete wandern mussten. Wissenswert über diese Region ist, dass das Neuwieder Becken auf einer Länge von 22 Kilometer das Obere Mittelrheintal vom Unteren Mittelrhein trennt.

 

Im gesamten Gebiet leben circa 300.000 Menschen. Viele Jahrzehnte lang dominierte die Bimsstein-Industrie. Viel ist davon nicht mehr übrig geblieben. Das Landschaftsbild wird heute vom intensiven Obstbau geprägt.

 

Wo sind sie? Die Römer.

Aber bitte schön, wo sind die Kelten, wo sind die Römer? O.K. Man muss es sich einfach bewusst machen: Der Boden auf dem wir wandern, … auf dem ist auch schon Julius Cäsar gewandelt. So soll dieser schon bei Neuwied im Jahre 55v.Chr. eine Rheinbrücke gebaut haben, um seine Truppen schnell und gezielt in germanisches Feindesland überzusetzen. Der Limes bot bei Neuwied später den römischen Gebieten Schutz vor den keltischen Stämmen. Schautafeln zeigen wo Wachtürme, alte Mauern und keltische Hügelgräber waren.

 

Unser kombinierter Weg führte uns also 13,5 km auf dem Limeswanderweg, dem Rheinhöhenweg und dem Rheinsteig. Auf diesem Weg konnte man auch eine alte Köhler-Hütte besichtigen.

 

Auch wenn wir keine Römer und keine Kelten gefunden haben, so war es doch eine schöne Wanderung.

Eure Gisela

 

 



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